Trinkwasser-Profi

in 2012

Unser Trinkwasser – kostbares Lebensmittel Nr. 1.

Die neue Trinkwasserverordnung ist ein Meilenstein für hygienisch einwandfreies Wasser in Ihrem Haus. Der Gesetzgeber hat in den „Allgemeinen Versorgungsbedingungen für Wasser“ klar festgelegt, dass Arbeiten am „wichtigsten Lebensmittel Trinkwasser“ nur von Fachinstallateuren ausgeführt werden dürfen. Nur durch Fachleute ist gewährleistet, dass sachgemäß an Trinkwasseranlagen gearbeitet wird und die Qualität des Trinkwassers einwandfrei bleibt.  Unter anderem aus diesem Grund, besteht im SHK-Handwerk die Meisterpflicht.

Es ist nicht selbstverständlich, dass das vom Wasserversorger bereitgestellte Lebensmittel Wasser, so rein aus dem Wasserhahn des Hausbesitzers kommt. Um an allen Wasserauslässen garantierte Trinkwasserqualität zu gewährleisten, gilt es einige Punkte zu beachten.

Für uns, als führende Haustechnik-Firma war klar, dass wir uns auf dem neuesten Stand der Trinkwassertechnik weiterbilden müssen. Wir besuchten das 2-tägiges Fachseminar „Trinkwasser-Profi“ beim international führenden Wassertechnologie-Unternehmen BWT in Schriesheim (bei Mannheim).

Der Schulungsinhalt erstreckte sich über 2 Themenblöcke. Dem Fachhandwerkerbereich bei dem es vorrangig um Installationsvorschriften, - techniken und –systeme sowohl im Bestandsgebäude als auch im Neubau ging. Im zweiten Block wurde über einfache, aber äußerst wichtige Instandhaltungsarbeiten gesprochen. Dabei wurde klar, dass der Hauseigentümer eine maßgebliche Verantwortung gegenüber den Hausbewohnern hat. Der Hausbesitzer u. a. muss dafür Sorge tragen.

Der vorhandene Hauswasserfilter (gleich nach der Hauptwasseruhr) muss regelmäßig, mindestens alle 3 Monate gereinigt bzw. der Filtereinsatz ausgetauscht wird.

Ist eine Wasseraufbereitung (Enthärtungsanlage) vorhanden, muss diese jedes Jahr gereinigt und vom Fachmann gewartet werden. Dass Regeneriersatz nach Bedarf nachgefüllt wird, versteht sich von selbst.

Sind in Ihrem Haus Trinkwasserleitungen vorhanden die nicht oder nur selten benutzt werden? Dies ist oft der Fall wenn z.B. in der Bauphase vorgesehene und abgestopfte Wasserauslässe installiert wurden oder eine Wohnung nicht bewohnt ist. In diesen sogenannten Totleitungen steht das Trinkwasser oft jahrelang und verkeimt. Da diese Leitungen mit dem Trinkwassernetz des Hauses verbunden sind, wandern diese krankmachenden Keime in das frische, saubere Wasser und werden dort von den Bewohnern aufgenommen. Um das zu vermeiden muss jeder Wasserhahn, jede Dusch- und Brausearmatur und jeder Gartenhahn regelmäßig mindestens alle 4 Wochen  geöffnet werden und entnehmen Sie dort mindestens 10 l warmes und kaltes Wasser.

Ist Ihr Trinkwasser rotbraun (verz. Rohrleitung), blau-grün (Kupferrohre) oder haben Sie sandartige Partikel in Ihrem Wasserhahn-Perlator (Sieb am Auslauf)? Dann ist es Zeit sich über den Zustand Ihrer Trinkwasserrohre Gedanken zu machen. Dies sind deutliche Zeichen von Korrosionsvorgängen. Wenn Sie diese nicht beachten, können große Schäden wie z. B. Wasserrohrbrüche, zuwachsende Rohre, Beeinträchtigung der Trinkwasserqualität usw. entstehen. Abhilfe schafft ein

Mineralstoff-Dosiergerät. Auch dieses muss vom Trinkwasser-Profi eingebaut und jährlich gewartet werden. Von Zeit zu Zeit muss z. B. durch den Hausherrn, je Dosierflüssigkeit nachgefüllt werden. Wir sind für Sie da.

Hartes Wasser bedeutet Energieverlust. Schon eine 2 mm Kalkschicht erhöht den Energieverbrauch um 20 %. Weiches Wasser entlastet Ihren Geldbeutel, schützt das Bad, die glänzenden Armaturen und Fliesen vor hässlichen Kalkflecken und die Wasserrohre vor gefährlichen Kalkablagerungen. Der Putzaufwand wird minimiert und die Lebensdauer der Rohr- und Sanitärinstallation deutlich erhöht. Sprechen Sie mit uns, wir beraten Sie gerne zum Thema Trinkwasser.

Ihr Ziel – Unsere Leistung: Sauberes, klares und gesundes Wasser!