Der Weg zum neuen Bad

in 2015

In Deutschland sind mehrere Millionen Bäder älter als 30 Jahre. Die Lebenserwartung der bundesdeutschen Bevölkerung wird immer höher. Wenn man diese beiden Punkte betrachtet, verwundert es einen nicht, dass die bestehenden Bäder den Wünschen und Bedürfnissen der Nutzer nicht mehr entsprechen. Doch warum entsteht dieser Sanierungsstau?

Das historische Niedrigzinsniveau kann nicht die Ursache sein. Selbst der Staat hat die Notwendigkeit erkannt, dass ältere Menschen, ihren Bedürfnissen und Wünschen entsprechend, ihre Wohnung umbauen lassen um wieder Spaß an ihrem Bad zu haben. Denn nur so können die Nutzer möglichst bis ins hohe Alter selbstbestimmt in ihren eigenen 4-Wänden leben. Aus diesen Gründen gibt es hohe Fördergelder für den altersgerechten Umbau.

Wenn es nicht an den finanziellen Mitteln scheitert, woran liegt es dann? Aus unserer 40-jährigen Erfahrung wissen wir, dass gerade ältere Menschen und Menschen mit Handicap, einen erfahrenen Fachmann brauchen, der Sie bei den vielfältigen Entscheidungen an die Hand nimmt und ihnen ihre Ängste, Sorgen und Nöte abnimmt. Aus diesem Grund haben wir ein Konzept entwickelt, mit dem die Ängste vor Umbaulärm, Schmutz und Baustellenstreß in einem erträglichen Maße gehalten werden können.

Gerade der Badumbau von Frau Amann aus Weingaten zeigt, wie dieses Konzept in der Praxis angewendet wird. Als Frau Amann im Sommer 2014 zu uns kam, hatte sie zuvor mit 3 Fachunternehmern den Versuch unternommen, ihr in die Jahre gekommenes Bad zu sanieren. Auf Grund ihrer Sprachbehinderung stellte sich dies aber als äußerst schwierig heraus.

Bei einem ersten Vororttermin besprachen die Seniorin Frau Amann, die Gebärdendolmetscherin Frau Ewert und Gerhard Gabriel die Vorstellungen und Ansprüche an das neue Wohlfühlbad. Dabei wurden die technischen Gegebenheiten in dem älteren Mehrfamilienhaus berücksichtigt und in die Planung mit aufgenommen. Beim anschließenden Ausstellungsbesuch, bei dem wiederum die Kundin samt Dolmetscherin und Handwerker ein Team bildeten, wurden die passenden Einrichtungsgegenständen, Fliesen usw. ausgesucht. Aus den Gedanken, Wünschen und den ausgesuchten Gegenständen erstellten wir ein detailliertes Komplettangebot. Dabei unterstützte das individuell für Frau Amann angefertigte Badbuch mit vielen Zusatzinformationen die Entscheidung für den Umbau.


Das Bad ist in die Jahre gekommen.


Die vorhandene Badewanne entspricht nicht mehr den Wünschen und Bedürfnissen von Frau Amann.

Schnell ging es an die Umsetzung. Durch unser ausgezeichnetes Komplett-Bad-Konzept war der gesamte Umbau in dem bewohnten Haus in gerade mal 2 Wochen erledigt. Wenn man dabei bedenkt, dass das gesamte Bad komplett entkernt, sämtliche Wasser-, Abwasser- und Elektroleitungen neu verlegt, die Wände verschlossen, ein neuer Estrich, Fliesen und Putz ein- und angebracht wurden, die ausgesuchten Einrichtungsgegenstände montiert und das komplett sanierte Bad an Frau Amann übergeben wurde, war dies eine beachtliche Leistung aller beteiligten Handwerker. Frau Amann ist begeistert. Ihr Traumbad wurde Wirklichkeit. Zu ihrer Freude wurde auch das abgesprochene Budget eingehalten. 

Durch mehrere Fortbildungen der Fa. Gabriel u. a. zum „Fachbetrieb leichter Leben“ wurde nicht nur auf Ästhetik und Funktionalität, sondern auch für spätere Jahre auf größte mögliche Barrierefreiheit und Komfort gedacht. So wurde u. a. ein Duschsitz eingebaut der heute bequem ist und später das Duschen deutlich erleichtern kann.


„Es war die beste Entscheidung, dass Bad komplett von der Fa. Gabriel Heizung Sonne Bad einbauen zu lassen“  lobte Frau Amann im Abschlussgespräch Gerhard Gabriel und sein Team.

Schon seit über 20 Jahre beschäftigten wir uns, als Badumbauexperten, mit barrierefreien Bädern. In dieser Zeit wurden schon einige rollstuhlgerechte Bäder und sogar ganze Häuser entsprechend den geänderten Bedürfnissen umgebaut und angepasst. Dafür wurden wir u. a. für unser Komplett-Bad-Konzept im bewohnten Bestandsgebäude vom Land Baden-Württemberg für unsere vorbildliche Kundenfreundlichkeit 2012 ausgezeichnet. Denn der Mensch liegt uns - den Gabriels -  ganz besonders am Herzen.


Ein Duschsitz macht das Duschen noch bequemer und einfacher. Neben der Dusche ist jetzt noch Platz für die Waschmaschine die bisher im Keller stand.

Im Pressearchiv 2015 können Sie den Bericht der Schwäbischen-Zeitung vom 18.02.2015, der im Bereich Weingarten erschienen ist, lesen. Ein ähnlicher SZ-Artikel wurde am 21.02.2015 im Bereich Altshausen veröffentlicht.  

Es gibt Fördergelder für die Barrierereduzierung in Bestandsgebäuden. Hier geht es zu den KFW-Förderprogrammen.