Haustechnik 2020 2050: Wo geht die Reise hin?

in 2016

Heizenergie speichern – aber wie?

In Zeiten der rasanten Veränderung spüren wir bei unseren Kunden und Interessenten die Verunsicherung welcher Brennstoff und welches Heizsystem in Zukunft das Richtige ist.
Laut aktueller Forschungsarbeit des renommierten, neutralen Frauenhofer-Instituts (FHG-ISE), die teilweise als Grünbuch für die Bundesregierung dient, wird sich die Heiztechnik und Heizenergie grundlegend verändern.

Durch die beschlossenen Klimaziele der Bundesregierung ist eine Reduktion der Treibhausgasemission, seit 1990 um mindestens 80 % bis 2050, die zu erfüllende Herausforderung. Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn im Wohngebäude eine drastische Energieeinsparung von deutlich mehr als der Hälfte der jetzigen CO²-Emissionen (Quelle: FHG-ISE) erreicht wird.

Der Heizung und der Dämmung der bestehenden Häuser kommen dabei die Hauptrollen zu.

Laut Frauenhofer-Institut wird der dezentrale Wärmespeicher (Pufferspeicher – nicht zu verwechseln mit dem Trinkwasserboiler) das Herzstück der Heizung im Haus sein. Der Heizkessel spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Die fossilen Energien (Öl, Gas, Kohle) sollen laut Bundesregierung durch regenerative Energien (Holz, Sonne, Erdwärme, Biogas uws.) ersetzt werden.

Diese aktuelle Studie des FHG-ISE bestätigt uns, unserem seit 1989 eingeschlagenen Weg weiter zu gehen. Schon damals haben wir auf einen Pufferspeicher im Heizraum, der mit (mehreren) verschiedene Energiequellen (Scheitholz, Pellets, Hackschnitzel, Öl, Gas, Sonne, Erdwärme…) „gefüttert“ werden kann, gesetzt und das tun wir bis heute. So ein Pufferspeicher ist der Wärmespeicher. Er verteilt die Wärme ins Heizungsnetz und erwärmt zusätzlich auch Ihr Trinkwasser. Ein Multitalent, das in keinem Haus fehlen darf. Eine Investition die sich rechnet und Zukunft hat.

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